Seit Sonntag bin ich wieder da und eigentlich nur am frieren! Was ich vermisse, das muss ich euch jetzt wohl nicht aufzählen... Die Hitze und die Palmen waren mir echt lieber!
Aber es ist natürlich auch schön wieder hier zu sein!
Dienstag, 13. Januar 2009
Abflug
Von Manila Abflug nach Dubai am 11.01. um 0.20Uhr.
Ankunft in Dubai am 11.01. um 5.20Uhr.
Gut, dass der Flughafen in Dubai groß ist. Terminal 3 hat auch mehr als genug Geschäfte, so dass man sich die Zeit gut vertreiben kann- wenn da nur nicht die Müdigkeit gewesen wäre...
Von Dubai Abflug nach Frankfurt am 11.01. um 8.40Uhr.
Ankunft in Frankfurt am 11.01. um 12.45Uhr.
Hallo Deutschland! Ich bin wieder da! Theoretisch, wenn alles gut geht....
Ankunft in Dubai am 11.01. um 5.20Uhr.
Gut, dass der Flughafen in Dubai groß ist. Terminal 3 hat auch mehr als genug Geschäfte, so dass man sich die Zeit gut vertreiben kann- wenn da nur nicht die Müdigkeit gewesen wäre...
Von Dubai Abflug nach Frankfurt am 11.01. um 8.40Uhr.
Ankunft in Frankfurt am 11.01. um 12.45Uhr.
Hallo Deutschland! Ich bin wieder da! Theoretisch, wenn alles gut geht....
Abfahrt nach Manila
Geplante Abfahrt war um 10am. Aber das Prieterseminar wollte noch Fotos mit uns machen, also verschob sich die Abfahrt etwas. So gegen 10.30am waren wir dann auf dem Weg nach Manila. Eine gute Stunde sind wir dann noch durch das Bistum Alaminos gefahren und dann waren wir erst wirklich auf der Heimreise. Zwischenstation gab es in Tarlac, da gab es lecker Mittagessen. Dann ging es weiter nach Manila. Ich konnte mich gar nicht an der wunderschönen Landschasft satt sehen - ich kann die Schönheit der Reisfelder auch wirklich nicht in Worte fassen. Dieses satte Grün ist einfach unbeschreiblich. Auf dem Weg scheint irgendwo eine riesige Zuckerrohr-Plantage zu sein. Jede Menge voll geladene LKWs stehen am Straßenrand. Je näher wir an Manila kommen, desto eher nimmt die "Autobahn" eine solche Struktur an. Anahnd der Verkehrsdichte merkt man dann auch, wenn man in Manila angekommen ist. Einen Zwischenstop machen wir in Manila-Quezon City. Es gibt eine Kaffee-Pause bei den OCs und dann geht es noch in die Shopping-Mall um ein paar Mitbringsel zu kaufen und die letzten Pesos auszugeben :-) Gegen 6.30pm sollen wir uns auf den Weg zum Flughafen machen. Nach einer guten Stunde sind wir durch den engen Verkehr Manilas gekommen und erreichen NAIA - Ninoy Aquino International Airport. Jetzt fehlt eigentlich nur noch unser Gepäck! Peter ist bereits mit dem Auto (in dem unsere Koffer sind) vorgefahren, da mit der Maschine die uns nach Dubai bringen soll, seine Frau hier in Manila ankommt. Es dauert nicht lange und da kommt das Auto mit unseren Koffer. Erst eine herzliche Begrüßung und dann geht es auch schon zur Verabschiedung über. Den Flughafen dürfen nur Leute mit Flugticket betreten. Jetzt sind wir alle wieder komplett mit unserem Köfferchen und JETZT geht es los in die kalte Heimat.
Time to say GOODBYE :-(
Achja, das ist ja so gar nicht meine Stärke... Abends war für uns eine Farewell-Party organisiert. Den ganzen Tag über waren die Seminaristen damit beschäftigt den Raum liebevoll zu gestalten. Das haben sie auch alles ganz gut hinbekommen! Es war ein sehr schöner und herzlicher Abend. Es gab sehr leckeres Essen. Und viele Personen sind gekommen denen wir in den letzten Tagen begegnet sind. Es gab sogar eine PowerPointPräsentation von unseren letzte Tagen, so dass jeder noch mal sehen konnte was wir alles so gemeinsam erlebt hatten. Natürlich wurde viel gesungen, die eine oder andere Rede geschwungen und es gab Geschenke. Offiziell wurde die Feier dann mit dem Segen des Bischofs beendet. Einige der Gäste hatten auch noch lange Wege vor sich, um wieder nach Hause zu kommen. Wir als Gruppe saßen dann noch ein letztes Mal gemeinsam draußen mit dem "Nationalheilige": San Miguel (was dem einen das Paulaner, Becks, Bitburger oder Licher ist dem Filipino das San Miguel).
Schee war's! Aber nichtdestotrotz war noch packen angesagt und das wurde mit den Geschenken noch einmal ein Tick kniffliger!
Schee war's! Aber nichtdestotrotz war noch packen angesagt und das wurde mit den Geschenken noch einmal ein Tick kniffliger!
Preda und Erdbeben
Heute Vormittag hatten wir jemanden von PREDA zu Gast. Der eigentliche Plan hatte vorgesehen, dass wir zu PREDA fahren. Aber das sind noch mal 5 Stunden Autofahrt (eine Strecke) von Alaminos. Also wurde umdesponiert und PREDA kam zu uns. Ich kann mich noch ganz gut erinnern, dass vor 5 Jahre Shy Cullen (der Begründer) hier in Alaminos war als wir einen Kinderkongress hatten. Eine ziemlich beeindruckende Persönlichkeit. Schwerpunkt der Arbeit von PREDA ist zu einem die Arbeit mit Kindern. Kinder, die Opfer von Gewalttaten und Missbrauch sind (in den 80ern hat man eine Art "Lagerhalle" voll mit Kindern gefunden, die für die dort stationierten Amerikaner "zur Verfügung" standen). Sextourismus ist auch so ein Schlagwort. PREDA bietet unterschiedliche Rehabilitierungsprogramme. Ein anderer Teil der Arbeit ist der faire Handel. Sicherlich habt ihr schon einmal von der Schutzengel-Aktion gehört, oder von den leckeren trockenen Mangos gegessen... Überhaupt die leckeren Mango-Produkte, die es in den Weltläden gibt... Die meisten unterstützen die Arbeit von PREDA mit Kindern. Die Arbeit von PREDA ist sehr wichtig. Und das Bistum Alaminos ist gerade dabei Mango zertifiziert zu bekommen, die dann sozusagen von PREDA vertrieben werden. In Zukunft kommt dann ein Teil der leckeren Mango-Produkte aus dem Bistum Alaminos!
Nachmittags ist ein Teil der Gruppe noch mal nach Lucap gefahren. Ich bin im Seminar geblieben um einfach mal die vergangenen schönen Tage in mir sacken zu lassen. Irgendwann rüttelte das Haus und ich fragte mich schon, ob bei mir im Kopf alles klar sei. Mir wurde aber bestätigt, dass das Rütteln ein Erdbeben war (im Süden von Luzon gab es eines). Das hat ganz schön gewackelt und ich möchte ja nicht wissen, wie sehr dieses Haus wackelt, wenn mal ein richtiger Wind/Taifun blässt!
Nachmittags ist ein Teil der Gruppe noch mal nach Lucap gefahren. Ich bin im Seminar geblieben um einfach mal die vergangenen schönen Tage in mir sacken zu lassen. Irgendwann rüttelte das Haus und ich fragte mich schon, ob bei mir im Kopf alles klar sei. Mir wurde aber bestätigt, dass das Rütteln ein Erdbeben war (im Süden von Luzon gab es eines). Das hat ganz schön gewackelt und ich möchte ja nicht wissen, wie sehr dieses Haus wackelt, wenn mal ein richtiger Wind/Taifun blässt!
Donnerstag, 8. Januar 2009
Diocesan Social Action Center
Da hab ich vor 5 Jahren gearbeitet und es hat mich riesig gefreut erneut bekannte Gesichter wiederzusehen. Das Bistum Alaminos hat auch einen neuen Bischof und vermutlich wie in jedem Bistum bringt dieser gewisse Veränderungen mit - mal nehr oder weniger erfreuliche. Damals wurde dieser soziale Bereich von einer Frau geleitet. Das ist für Kirche ja schon mal ganz ungewohnt und hier auf den Philippinen sowieso. Seit dem neuen Bischof leitet nun ein Priester diesen Bereich. Direkt unter ihm (immerhin) eine Frau. Und dann das Team. Naja, ich lass das einfach mal so stehen. Ich bin in erster Linie einfach froh soviele vertraute Gesichter wiederzusehen.
Sual Power Plant
Schatzi, wir waren heute bei sowas wie dem philippinischen InfraServ mit japanischem Arbeitgeber ;-)
Jetzt noch einmal für alle anderen: wir hatten heute eine Führung in einem Kraftwerk, welches Strom für die ganze Region Pangasinan erzeugt. Es ist wohl auch das größte Kraftwerk auf den Philippinen. Sehr interessant das ganze... Aber so ganz geheuer war mir das nicht! In erster Linie musste ich an das schöne Meer und die Fischer denken. Ob die Fische in dem Wasser noch glücklich schwimmen? Was noch interessanter gewesen wäre, wenn wir uns mit den betroffenen Farmern/Fischern hätten unterhalten können. Geführt wurden wir durch das ganze Gelände wie VIP-Gäste in einem extra Bus, nachdem es erst mal 4 PowerPointPresentationen gab. Gegegessen haben wir auch in der "Chef-Etage" mit Blick auf das Meer und die Inseln drum herum. Zur Abwechslung war das Essen mal warm... Meistens ist es ja eher kalt, aber bei der Wärme auch nie wirklich kalt!
Jetzt noch einmal für alle anderen: wir hatten heute eine Führung in einem Kraftwerk, welches Strom für die ganze Region Pangasinan erzeugt. Es ist wohl auch das größte Kraftwerk auf den Philippinen. Sehr interessant das ganze... Aber so ganz geheuer war mir das nicht! In erster Linie musste ich an das schöne Meer und die Fischer denken. Ob die Fische in dem Wasser noch glücklich schwimmen? Was noch interessanter gewesen wäre, wenn wir uns mit den betroffenen Farmern/Fischern hätten unterhalten können. Geführt wurden wir durch das ganze Gelände wie VIP-Gäste in einem extra Bus, nachdem es erst mal 4 PowerPointPresentationen gab. Gegegessen haben wir auch in der "Chef-Etage" mit Blick auf das Meer und die Inseln drum herum. Zur Abwechslung war das Essen mal warm... Meistens ist es ja eher kalt, aber bei der Wärme auch nie wirklich kalt!
Gitter
Heute lag der Fokus auf "Menschen hinter Gittern". Eigentlich gar nicht so geplant. Schließlich sind wir hier auf den Philippinen und so manches kommt einfach anders.... Wichtig ist das man flexibel und spontan bleibt! Zur Pfarrei in Burgos gehört auch ein Gefängnis. Zur Zeit 95 Insassen, davon eine Frau. Die meisten haben jemanden umgebracht oder vergewaltigt. Nach dieser Aussage hatte ich dann keine Lust mehr in die Zellen hineinzugehen.
Nachmittags waren wir bei den Karmeliterinnen - sozusagen "Frauen hinter Gitter". Aber diese sind dort ganz freiwillig.
Abends zur Abwechslung mal wieder an einen Strand von Dasol mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. Ich glaube, meine nächste Versetzung sollte in das Partnerbistum Alaminos stattfinden ;-)
Nachmittags waren wir bei den Karmeliterinnen - sozusagen "Frauen hinter Gitter". Aber diese sind dort ganz freiwillig.
Abends zur Abwechslung mal wieder an einen Strand von Dasol mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. Ich glaube, meine nächste Versetzung sollte in das Partnerbistum Alaminos stattfinden ;-)
Zaragosa
Ein kurzer Schwenker nach Spanien ;-)
Heute (06.01) standen Bani (dort gibt es angeblich die besten Wassermelonen) und Zaragosa auf dem Programm. Und ab heute sind wir auch wieder komplett als Gruppe unterwegs.
Der Himmel ist ziemlich bewölkt und das führt dazu, dass die Hitze ziemlich drückend ist. Ich schätze so um die 35°C. Hab gehört, dass es in Deutschland etwas kälter ist.... Deswegen will ich an dieser Stelle auch nicht wirklich klagen!
Bani ist die Partnergemeinde von Schloßborn/Schmitten. Dort haben wir eine PowerPointPräsentation gezeigt bekommen von den sozialen Projekten die da laufen. Das war sehr interessant. Vor allem die Einrichtung für behinderte Kinder. Gesellschaftlich ist das ein Tabu-Thema auf den Philippinen und man hat z. B. keine behinderten Kinder. Behinderte Kinder werden weggesperrt. Und die Pfarrgemeinde von Bani hat darin ihre Aufgabe gefunden. Den Menschen klar zu machen, dass eine Behinderung keine Schande ist und das Kind dennoch ein Kind mit Würde und von Gott geliebt ist. Es gibt sogar Integrationsklassen in der Schule.
Zaragosa gehört zu den Pfarrgemeinden die noch im Aufbau sind und die wirklich bei Null angefangen haben. Eine Ordensgemeinschaft von drei Priestern ist dort. Eine sehr arme Gemeinschaft, die aber versucht mit ihrer Situation das beste draus zu machen. Nicht nur für sich, sondern auch für die Mitmenschen drumherum. So wie die drei erzählt haben ist wirklich einige gewachsen in den letzten Jahren. Angefangen mit Gottesdiensten wo erst nur 3 Leute kamen, dann 11 und dann immer mehr - so dass heute die Kirche voll ist, wenn sonntags Messe ist. Die drei haben auch eine eigene Farm. Zu einem um den Leuten zu zeigen, was sie wie anbauen können (organisch versteht sich!) und um sich selbst zu versorgen. Sogar eine Schweinezucht haben die! Aber auch Ziegen, Hühner, Truthähne... der eine Priester ist inzwischen sogar eher Farmer und Businessman. Einen Mango-Essig hat er entwickelt (total biologisch) und den verkäuft er in Manila. Richtig erfinderisch die drei!
Etwas muss ich noch erzählen, da musste ich ja etwas schmunzeln... Da lag so ein Haufen Heu rum. Und ich fragte, ob dieser denn für die Dächer sei? Ja, aber den hätten sie gerade von den Dächern der kleinen Hütten vor der Kirche runter machen müssen, war die Antwort. Also fragte ich nach, warum denn? Dani will es ja genau wissen! Und dann kam folgendes zur Antwort: Die jungen Leute haben sich immer in diesen Hütten getroffen, und da grinste Fr. Jun, und jetzt zitiere ich: "to make sin there!" Aaaah, verstehe, jetzt da kein Dach mehr vorhanden ist, treffen sich auch keine Jugendliche mehr um unsanständige Dinge zu machen - auch eine Art von Aufklärung ;-)
Heute (06.01) standen Bani (dort gibt es angeblich die besten Wassermelonen) und Zaragosa auf dem Programm. Und ab heute sind wir auch wieder komplett als Gruppe unterwegs.
Der Himmel ist ziemlich bewölkt und das führt dazu, dass die Hitze ziemlich drückend ist. Ich schätze so um die 35°C. Hab gehört, dass es in Deutschland etwas kälter ist.... Deswegen will ich an dieser Stelle auch nicht wirklich klagen!
Bani ist die Partnergemeinde von Schloßborn/Schmitten. Dort haben wir eine PowerPointPräsentation gezeigt bekommen von den sozialen Projekten die da laufen. Das war sehr interessant. Vor allem die Einrichtung für behinderte Kinder. Gesellschaftlich ist das ein Tabu-Thema auf den Philippinen und man hat z. B. keine behinderten Kinder. Behinderte Kinder werden weggesperrt. Und die Pfarrgemeinde von Bani hat darin ihre Aufgabe gefunden. Den Menschen klar zu machen, dass eine Behinderung keine Schande ist und das Kind dennoch ein Kind mit Würde und von Gott geliebt ist. Es gibt sogar Integrationsklassen in der Schule.
Zaragosa gehört zu den Pfarrgemeinden die noch im Aufbau sind und die wirklich bei Null angefangen haben. Eine Ordensgemeinschaft von drei Priestern ist dort. Eine sehr arme Gemeinschaft, die aber versucht mit ihrer Situation das beste draus zu machen. Nicht nur für sich, sondern auch für die Mitmenschen drumherum. So wie die drei erzählt haben ist wirklich einige gewachsen in den letzten Jahren. Angefangen mit Gottesdiensten wo erst nur 3 Leute kamen, dann 11 und dann immer mehr - so dass heute die Kirche voll ist, wenn sonntags Messe ist. Die drei haben auch eine eigene Farm. Zu einem um den Leuten zu zeigen, was sie wie anbauen können (organisch versteht sich!) und um sich selbst zu versorgen. Sogar eine Schweinezucht haben die! Aber auch Ziegen, Hühner, Truthähne... der eine Priester ist inzwischen sogar eher Farmer und Businessman. Einen Mango-Essig hat er entwickelt (total biologisch) und den verkäuft er in Manila. Richtig erfinderisch die drei!
Etwas muss ich noch erzählen, da musste ich ja etwas schmunzeln... Da lag so ein Haufen Heu rum. Und ich fragte, ob dieser denn für die Dächer sei? Ja, aber den hätten sie gerade von den Dächern der kleinen Hütten vor der Kirche runter machen müssen, war die Antwort. Also fragte ich nach, warum denn? Dani will es ja genau wissen! Und dann kam folgendes zur Antwort: Die jungen Leute haben sich immer in diesen Hütten getroffen, und da grinste Fr. Jun, und jetzt zitiere ich: "to make sin there!" Aaaah, verstehe, jetzt da kein Dach mehr vorhanden ist, treffen sich auch keine Jugendliche mehr um unsanständige Dinge zu machen - auch eine Art von Aufklärung ;-)
Makatiw, das Priesterseminar in dem wir wohnen
Heute morgen (05.01.) gab es einen Rundgang um das Haus, in dem wir untergebracht sind. Nicht weit von uns ist auch das "Shephard's home". Ein Haus in dem die Priester in Rente des Bistums wohnen. Drum herum gibt es einen Garten und da entdecken wir auch einen der beiden dort wohnhaften Priester. Früher war das immer Fr. Cowboy - keine Ahnung wie der eigentlich richtig heißt. Jedenfalls saß der da in seiner kurzen Hose und mit seinen Gummi-Stiefeln in pink und hat seinen angelegten Kompost auseinander sortiert. Glücklich schien er mit dem was er da tat. Und hat uns gleich mal gezeigt was so alles im Garten wächst. Dill ist gut gegen Moskitos und Aloe vera sei gut für den Haarwuchs, auch so was hab ich gelernt!
Nachmittags ging es in die Stadt. Hier gibt es inzwischen zwei Shopping-Malls in Alaminos. Damals, vor 5 Jahren, waren das einfach Stände und ein klassischer Markt. Und jetzt gibt es hier eigentlich alles. Abends war ich bei meiner Mdm. Lulu (das war damals sowas wie meine Mama in Alaminos) zum Essen einegladen. Viele bekannte und sehr vertraute Gesichter habe ich wieder gesehen. Ich kann gar nicht glauben, dass es fünf Jahre her sind seit ich das letzte Mal hier war! Noch mal darf es keine fünf Jahre dauern!
Nachmittags ging es in die Stadt. Hier gibt es inzwischen zwei Shopping-Malls in Alaminos. Damals, vor 5 Jahren, waren das einfach Stände und ein klassischer Markt. Und jetzt gibt es hier eigentlich alles. Abends war ich bei meiner Mdm. Lulu (das war damals sowas wie meine Mama in Alaminos) zum Essen einegladen. Viele bekannte und sehr vertraute Gesichter habe ich wieder gesehen. Ich kann gar nicht glauben, dass es fünf Jahre her sind seit ich das letzte Mal hier war! Noch mal darf es keine fünf Jahre dauern!
Dann waren es nur noch 5...
Die Gruppe hat sich heute etwas geteilt. Ein Teil ist in den Partnergemeinden untergebracht und ein anderer Teil vertraut auf meine Freundschaft mit Fr. Aaron und das Ergebnis war folgendes:
Das war mal ein Sonntagsausflug (04.01.2009)! Erst ging es zum Lunch nach Burgos, der Bischof war auch dort. Ich war total überrascht was bei dem Orden der "Opifices Christi" sich alles getan hat. Vor fünf Jahren waren auf dem Grundstück gerade mal zwei Häuser, ganz viel Gras und und jede Menge Weite. Und heute? Eine wunderschöne Kirche, ein grosser Platz mit ganz vielen Menschen und jede Menge Bäumen und Blumen. Total schön! Eine echte Oase!
Aber es wird noch besser: Fr. Aaron, der zuständige Pfarrer in Burgos, hat uns zu "seinem" Strand eingeladen (das Stück Land hat er geschenkt bekommen). Die Fahrt dauerte noch fast eine Stunde und die Strasse war mal mehr oder mal weniger geteert. Aber als wir dann ankamen, war es einfach nur wir im Paradies. Stellt euch einfach die kitschigste Postkarte aus der Karibik vor. Ja, genau so! Palmen, km-langer weißer Strand, nur Einheimische (sehr wenige) also keine Touristen, rauschende Wellen, klares blaues Wasser... Da könnte ich mir auch vorstellen missionarisch-pastoral tätig zu werden :-)
Das war mal ein Sonntagsausflug (04.01.2009)! Erst ging es zum Lunch nach Burgos, der Bischof war auch dort. Ich war total überrascht was bei dem Orden der "Opifices Christi" sich alles getan hat. Vor fünf Jahren waren auf dem Grundstück gerade mal zwei Häuser, ganz viel Gras und und jede Menge Weite. Und heute? Eine wunderschöne Kirche, ein grosser Platz mit ganz vielen Menschen und jede Menge Bäumen und Blumen. Total schön! Eine echte Oase!
Aber es wird noch besser: Fr. Aaron, der zuständige Pfarrer in Burgos, hat uns zu "seinem" Strand eingeladen (das Stück Land hat er geschenkt bekommen). Die Fahrt dauerte noch fast eine Stunde und die Strasse war mal mehr oder mal weniger geteert. Aber als wir dann ankamen, war es einfach nur wir im Paradies. Stellt euch einfach die kitschigste Postkarte aus der Karibik vor. Ja, genau so! Palmen, km-langer weißer Strand, nur Einheimische (sehr wenige) also keine Touristen, rauschende Wellen, klares blaues Wasser... Da könnte ich mir auch vorstellen missionarisch-pastoral tätig zu werden :-)
Sonntag, 4. Januar 2009
Altersheim mit Blick auf das Meer
Besuch bei den "the little poor Sisters". Little ja, aber poor...
Das Thema Senioren scheint auf den Philippinen auch eher so ein Tabu-bereich zu sein. Entweder sind Oma & Opa noch in der Familie integriert oder eben nicht. Und dann müssen die alten Menschen auch zusehen wie sie zurecht kommen.
Diese Kongregation hat ein Altersheim gebaut.
Das Thema Senioren scheint auf den Philippinen auch eher so ein Tabu-bereich zu sein. Entweder sind Oma & Opa noch in der Familie integriert oder eben nicht. Und dann müssen die alten Menschen auch zusehen wie sie zurecht kommen.
Diese Kongregation hat ein Altersheim gebaut.
Speziell für Senioren, die ausgeschlossen werden von ihren Familien und alleine sind. Das Haus kann 70 alte Menschen aufnehmen und momentan sind die Betten mit 20 belegt. Eröffnet wurde es auch erst 2007. Wenn man dieses Gebäude (diesen Palast, der eher wie eine 5*****+Hotel-Anlage wirkt) sieht fragt man sich schon, wie sich dieser Orden das leisten konnte. Davon mal abgesehen, dass es vermutlich in der ganzen Region kein Gebäude dieser Dimension gibt. Die Schwestern haben ein Haus in Hongkong verkauft, so einfach lautet die Antwort. Offensichtlich war das Haus auch etwas wert... Damit konnten sie zumindest das jetzige Grundstück kaufen und auch etwas hier bauen. So schön der Gedanke auch ist, dass alten Menschen hier noch einmal ein zu Hause gegeben wird, dennoch frage ich mich wie das auf diese Menschen wirken muss. Leute, die vermutlich noch nie eine richtige Toilette hatten, auf einem Bambusbett geschlafen haben in einem Haus, dass in der Regenzeit immer nass war. Und jetzt leben sie in einem Haus mit 4 Stockwerken in dem vermutlich noch nicht einmal eine Ameise rumkrabbelt, da alles so nach Desinfektionsmittel richt. Die Menschen werden in dem hohen Alter doch total entwurzelt - kann das gut sein?
Sind es auch wirklich 100 Inseln?
Das Wahrzeichen von Alaminos sind und bleiben die "one Hundred Islands". Ob es auch wirklich 100 sind habe ich auch dieses Mal nicht überprüfen können. Aber es werden schon einige sein. Jedenfalls ist es schön diese grünen mega-grosse Streusel aus dem Meer spriessen zu sehen. Vor allem wenn
man mit einem Boot, einer etwas grösseren Nuss-Schale aus Holz, durch diese Inselchen fährt.
Action pur!
Hmm... die Idee mit dem Blog war gut, nur leider komme ich nicht so oft zum Internet! Nonstop ist Programm angesagt! Aber es ist sooo schön! Deswegen jetzt nur ein paar Überschriften und ich ergänze die Abschnitte bei nächster Gelegenheit. Nur eines steht schon mal fest: nach Alaminos komme ich unbedingt wieder und das nächste Mal darf keine 5 Jahre dauern!
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