Dienstag, 13. Januar 2009

Sch... ist das kalt hier!!!

Seit Sonntag bin ich wieder da und eigentlich nur am frieren! Was ich vermisse, das muss ich euch jetzt wohl nicht aufzählen... Die Hitze und die Palmen waren mir echt lieber!

Aber es ist natürlich auch schön wieder hier zu sein!

Abflug

Von Manila Abflug nach Dubai am 11.01. um 0.20Uhr.
Ankunft in Dubai am 11.01. um 5.20Uhr.

Gut, dass der Flughafen in Dubai groß ist. Terminal 3 hat auch mehr als genug Geschäfte, so dass man sich die Zeit gut vertreiben kann- wenn da nur nicht die Müdigkeit gewesen wäre...

Von Dubai Abflug nach Frankfurt am 11.01. um 8.40Uhr.
Ankunft in Frankfurt am 11.01. um 12.45Uhr.

Hallo Deutschland! Ich bin wieder da! Theoretisch, wenn alles gut geht....

Abfahrt nach Manila

Geplante Abfahrt war um 10am. Aber das Prieterseminar wollte noch Fotos mit uns machen, also verschob sich die Abfahrt etwas. So gegen 10.30am waren wir dann auf dem Weg nach Manila. Eine gute Stunde sind wir dann noch durch das Bistum Alaminos gefahren und dann waren wir erst wirklich auf der Heimreise. Zwischenstation gab es in Tarlac, da gab es lecker Mittagessen. Dann ging es weiter nach Manila. Ich konnte mich gar nicht an der wunderschönen Landschasft satt sehen - ich kann die Schönheit der Reisfelder auch wirklich nicht in Worte fassen. Dieses satte Grün ist einfach unbeschreiblich. Auf dem Weg scheint irgendwo eine riesige Zuckerrohr-Plantage zu sein. Jede Menge voll geladene LKWs stehen am Straßenrand. Je näher wir an Manila kommen, desto eher nimmt die "Autobahn" eine solche Struktur an. Anahnd der Verkehrsdichte merkt man dann auch, wenn man in Manila angekommen ist. Einen Zwischenstop machen wir in Manila-Quezon City. Es gibt eine Kaffee-Pause bei den OCs und dann geht es noch in die Shopping-Mall um ein paar Mitbringsel zu kaufen und die letzten Pesos auszugeben :-) Gegen 6.30pm sollen wir uns auf den Weg zum Flughafen machen. Nach einer guten Stunde sind wir durch den engen Verkehr Manilas gekommen und erreichen NAIA - Ninoy Aquino International Airport. Jetzt fehlt eigentlich nur noch unser Gepäck! Peter ist bereits mit dem Auto (in dem unsere Koffer sind) vorgefahren, da mit der Maschine die uns nach Dubai bringen soll, seine Frau hier in Manila ankommt. Es dauert nicht lange und da kommt das Auto mit unseren Koffer. Erst eine herzliche Begrüßung und dann geht es auch schon zur Verabschiedung über. Den Flughafen dürfen nur Leute mit Flugticket betreten. Jetzt sind wir alle wieder komplett mit unserem Köfferchen und JETZT geht es los in die kalte Heimat.

Time to say GOODBYE :-(

Achja, das ist ja so gar nicht meine Stärke... Abends war für uns eine Farewell-Party organisiert. Den ganzen Tag über waren die Seminaristen damit beschäftigt den Raum liebevoll zu gestalten. Das haben sie auch alles ganz gut hinbekommen! Es war ein sehr schöner und herzlicher Abend. Es gab sehr leckeres Essen. Und viele Personen sind gekommen denen wir in den letzten Tagen begegnet sind. Es gab sogar eine PowerPointPräsentation von unseren letzte Tagen, so dass jeder noch mal sehen konnte was wir alles so gemeinsam erlebt hatten. Natürlich wurde viel gesungen, die eine oder andere Rede geschwungen und es gab Geschenke. Offiziell wurde die Feier dann mit dem Segen des Bischofs beendet. Einige der Gäste hatten auch noch lange Wege vor sich, um wieder nach Hause zu kommen. Wir als Gruppe saßen dann noch ein letztes Mal gemeinsam draußen mit dem "Nationalheilige": San Miguel (was dem einen das Paulaner, Becks, Bitburger oder Licher ist dem Filipino das San Miguel).
Schee war's! Aber nichtdestotrotz war noch packen angesagt und das wurde mit den Geschenken noch einmal ein Tick kniffliger!

Preda und Erdbeben

Heute Vormittag hatten wir jemanden von PREDA zu Gast. Der eigentliche Plan hatte vorgesehen, dass wir zu PREDA fahren. Aber das sind noch mal 5 Stunden Autofahrt (eine Strecke) von Alaminos. Also wurde umdesponiert und PREDA kam zu uns. Ich kann mich noch ganz gut erinnern, dass vor 5 Jahre Shy Cullen (der Begründer) hier in Alaminos war als wir einen Kinderkongress hatten. Eine ziemlich beeindruckende Persönlichkeit. Schwerpunkt der Arbeit von PREDA ist zu einem die Arbeit mit Kindern. Kinder, die Opfer von Gewalttaten und Missbrauch sind (in den 80ern hat man eine Art "Lagerhalle" voll mit Kindern gefunden, die für die dort stationierten Amerikaner "zur Verfügung" standen). Sextourismus ist auch so ein Schlagwort. PREDA bietet unterschiedliche Rehabilitierungsprogramme. Ein anderer Teil der Arbeit ist der faire Handel. Sicherlich habt ihr schon einmal von der Schutzengel-Aktion gehört, oder von den leckeren trockenen Mangos gegessen... Überhaupt die leckeren Mango-Produkte, die es in den Weltläden gibt... Die meisten unterstützen die Arbeit von PREDA mit Kindern. Die Arbeit von PREDA ist sehr wichtig. Und das Bistum Alaminos ist gerade dabei Mango zertifiziert zu bekommen, die dann sozusagen von PREDA vertrieben werden. In Zukunft kommt dann ein Teil der leckeren Mango-Produkte aus dem Bistum Alaminos!

Nachmittags ist ein Teil der Gruppe noch mal nach Lucap gefahren. Ich bin im Seminar geblieben um einfach mal die vergangenen schönen Tage in mir sacken zu lassen. Irgendwann rüttelte das Haus und ich fragte mich schon, ob bei mir im Kopf alles klar sei. Mir wurde aber bestätigt, dass das Rütteln ein Erdbeben war (im Süden von Luzon gab es eines). Das hat ganz schön gewackelt und ich möchte ja nicht wissen, wie sehr dieses Haus wackelt, wenn mal ein richtiger Wind/Taifun blässt!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Diocesan Social Action Center

Da hab ich vor 5 Jahren gearbeitet und es hat mich riesig gefreut erneut bekannte Gesichter wiederzusehen. Das Bistum Alaminos hat auch einen neuen Bischof und vermutlich wie in jedem Bistum bringt dieser gewisse Veränderungen mit - mal nehr oder weniger erfreuliche. Damals wurde dieser soziale Bereich von einer Frau geleitet. Das ist für Kirche ja schon mal ganz ungewohnt und hier auf den Philippinen sowieso. Seit dem neuen Bischof leitet nun ein Priester diesen Bereich. Direkt unter ihm (immerhin) eine Frau. Und dann das Team. Naja, ich lass das einfach mal so stehen. Ich bin in erster Linie einfach froh soviele vertraute Gesichter wiederzusehen.

Sual Power Plant

Schatzi, wir waren heute bei sowas wie dem philippinischen InfraServ mit japanischem Arbeitgeber ;-)

Jetzt noch einmal für alle anderen: wir hatten heute eine Führung in einem Kraftwerk, welches Strom für die ganze Region Pangasinan erzeugt. Es ist wohl auch das größte Kraftwerk auf den Philippinen. Sehr interessant das ganze... Aber so ganz geheuer war mir das nicht! In erster Linie musste ich an das schöne Meer und die Fischer denken. Ob die Fische in dem Wasser noch glücklich schwimmen? Was noch interessanter gewesen wäre, wenn wir uns mit den betroffenen Farmern/Fischern hätten unterhalten können. Geführt wurden wir durch das ganze Gelände wie VIP-Gäste in einem extra Bus, nachdem es erst mal 4 PowerPointPresentationen gab. Gegegessen haben wir auch in der "Chef-Etage" mit Blick auf das Meer und die Inseln drum herum. Zur Abwechslung war das Essen mal warm... Meistens ist es ja eher kalt, aber bei der Wärme auch nie wirklich kalt!